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Motivation der Generation Z ist besser als ihr Ruf
STUTTGART. Die Ausbildungszahlen bei den IHK-Berufen zeigen im Land einen Aufwärtstrend, wie der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) berichtet. Demnach lag die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse 2023 bei 41 259 gegenüber 39 250 ein Jahr zuvor.
Doch junge Leute ins Unternehmen zu bekommen, ist das eine. Sie dort zu halten ist das andere. Arbeitsmarktforscher sprechen vom Problem des „Quiet Quitting“, also der inneren Kündigung, und sehen bei den jüngeren Beschäftigten der Gernation Z größere Risiken als bei Älteren.
„Emotional Leadership“ hilft beim halten junger Mitarbeiter
Was vor allem helfen kann, damit junge Mitarbeiter anhaltend gern und engagiert arbeiten , ist „Emotional Leadership“, also ein Führungsverhalten, das auch emotionale Aspekte berücksichtigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Internationalen Berufsakademie IBA in Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Audit-Anbieter „Beruf und Familie“. Vertrauen in ihre Führungskraft haben zu können, sei ein wichtiger Aspekt für jüngere Arbeitnehmer. Für Menschen bis 26 Jahre, die für die Studie befragt wurden, ist für eine dauerhafte Bindung auch entscheidend, ob sie an der Gestaltung der Arbeitsbedingungen und einer transparenten, wertschätzenden innerbetrieblichen Kommunikation mitwirken können.
Nicht zu belegen sei indessen die vielfach geäußerte Annahme, die Generation Z verspüre im Vergleich zu ihren Vorgängergenerationen generell weniger Lust auf Arbeit. Die Befragungen zeigten, dass zwei Drittel gern oder sehr gerne arbeiten gehen. Drei von vier fühlen sich nach eigenen Angaben motiviert.