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Wer sticht beim Spargellauf die Konkurrenz aus?

So ruhig wird es am Sonntag in einer Woche im Schlosspark von Schwetzingen nicht sein. Dann werden Teilnehmer des Spargellaufs hier vorbeirennen.
Thomas Wagner)Bald sprießt wieder das königliche Gemüse – und die Erntesaison wird in Schwetzingen mit einem Spargellauf durch den Schlossgarten eingeläutet. Dort gehen die Teilnehmer am Sonntag in einer Woche, dem 6. April, an den Start. Beginn und Ende des Laufes, der bereits zum 14. Mal stattfindet, ist das Kreisparterre vor der Sommerresidenz. Je nach Laufstrecke passieren sie dabei Wahrzeichen wie die Orangerie, das römische Wasserkastell und die Gartenmoschee.
„Ursprünglich markierte der Lauf einmal das Ende, nicht den Anfang der Saison“, heißt es in der Mitteilung der Veranstalter. „Damals hielten die Läuferinnen und Läufer die weißen Stangen wie Staffelstäbe in der Hand und liefen damit über die Spargelfelder.“
Obwohl der Spargellauf in der Kurpfalz eine besondere Attraktion ist: Das gibt es auch andernorts. Beispielsweise im südhessischen Lampertsheim, nur wenig mehr als 30 Kilometer entfernt. Allerdings müssen sich Teilnahmewillige hier gedulden: Dieser Lauf findet erst exakt in sechs Monaten statt, am 6. September.
Zeitgleiche Konkurrenz für Schwetzingen gibt es aber in Baden-Württemberg: In Herrenberg wird allerdings eine Baumfrucht gefeiert. Dort wird der Kayher Kirschblütenlauf ausgerichtet- und das bereits zum 33. Mal. Im Vorjahr wurde mit 800 Läuferinnen und Läufern eine Rekordteilnehmerzahl erreicht – trotz eisigem Wetter, das weder Spargeln noch Kirschen guttut.