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Was sich so auf Autobahnen im Südwesten findet

Eine ruhige Autobahn im Südwesten – hier können unerwartete Hindernisse wie entlaufene Tiere oder verlorene Gegenstände zur Gefahr werden.
imago images/Mario Aurich)„Die Verkehrsmisere beruht darauf, dass Leute von gestern in Autos von morgen auf Straßen von vorgestern fahren“, hat der heute nur noch älteren Menschen bekannte Moderator Robert Lembke einst gemeint. Probleme anderer Art, Hindernisse, Hemmnisse und Gefahren finden jährlich im Verkehrsbericht des Innenministeriums Erwähnung.
Dazu zählen Staus und Falschfahrer; diese auffällig-unverhältnismäßig oft an Samstagen und Sonntagen. Wochenendfahrer eben!? Gefahren kurioser Natur müssen Autofahrer auch gewärtigen. Im Dezember kollidierten einige Fahrzeuge auf der A6 bei Heilbronn mit einer Hundehütte, eine Frau wurde verletzt. Einmal fand sich ein Sofa auf der Fahrbahn, nicht am Wegrand zum Ausruhen für Staugeplagte. Auf der A8 verteilte sich einmal das Campingequipment aus einem Gepäckträger über alle drei Fahrstreifen – Stand-up-Paddle-Board inklusive.
Häufig sind Tiere ungebetene, da Chaos verursachende Gäste auf Straßen im Südwesten. Insgesamt 3750 Mal warnte die Polizei deshalb im vergangenen Jahr – so vor mehreren Schwänen, 20 Ziegen und sogar einem entlaufenen Kamel. Nahe Karlsbad im Kreis Karlsruhe meldete ein Verkehrsteilnehmer einen Hornissenschwarm, der den Verkehr störte. Und zuschlechterletzt: In Königsbronn im Kreis Heidenheim erfasste ein Auto eine Schafherde.