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Innenminister Strobl will Kooperation mit Frankreich ausweiten

Bei der Großübung Magnitude im Herbst waren auch französische Einsatzkräfte in Baden-Württemberg zu Gast.
Innenministerium Baden-Württemberg)Stuttgart. „Krisen kennen keine Grenzen“, das gilt nach Innenminister Thomas Strobl (CDU) sowohl für die Kriminalitätsbekämpfung als auch für den Katastrophenschutz. Da die Gefahrenlagen immer komplexer würden, werde auch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit wichtiger. Daher soll die mit Frankreich im Bereich der Inneren Sicherheit ausgebaut werden, so Strobl.
Dazu sollen ein Katastrophenschutz-Austauschprogramm, zusätzliche grenzüberschreitende Katastrophenschutzübungen und eine verstärkte tägliche Zusammenarbeit der deutschen und französischen Polizei beitragen. Innenminister Strobl informierte das Kabinett am Dienstag darüber. So arbeite man etwa mit der Gendarmerie im „Gemeinsamen Zentrum der deutsch-französischen Polizei“ seit Jahren eng zusammen. 21 308 Fälle wurden dort 2024 bearbeitet. Künftig will man auch in einer gemeinsamen Wasserschutzpolizeistation zusammenarbeiten. Zwölf Millionen Euro habe das Land in einen Neubau investiert.
Strobl plant eine Art „Katastrophenschutz-Erasmus“
Auch soll es eine Art „Katastrophenschutz-Erasmus“ geben. Als Vorbild dient dafür das Erasmus-Austauschprogramm. Von einer „Blaupause für die Blaulichtfamilie“ sprach Strobl. Angesiedelt soll dies an der Landesfeuerwehrschule werden. Erste Gespräche dazu hat es Strobl zufolge bereits gegeben, die Idee komme gut an. Schließlich diene das auch der Nachwuchswerbung.
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