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Risiko zu hoch

Fastnachtsumzug wegen Bundestagswahl abgesagt

Im Februar gab es beim großen Fastnachtsumzug in der badischen Grenzstadt Kehl einen schweren Unfall. Die Veranstaltung entfällt 2025 - aus einem anderen Grund.

Archivfoto: Teilnehmer in traditionellen Kostümen beim Fastnachtsumzug 2023 in Kehl.

IMAGO/imagebroker)

Kehl. Im Februar gab es einen schweren Unfall beim großen Fastnachtsumzug im badischen Kehl – nun ist die Veranstaltung im kommenden Jahr wegen der Bundestagswahl abgesagt worden. Der Förderverein Kehler Fastnacht habe entschieden, dass das finanzielle Risiko einer geänderten Streckenführung zu groß sei, teilte die Grenzstadt im Ortenaukreis mit.

Die Brauchtumsveranstaltung war für den 23. Februar geplant. An diesem Tag sind die Bürgerinnen und Bürger allerdings auch aufgerufen, zur Wahl zu gehen. «Uns wäre ein Wahltermin im März sehr viel lieber gewesen», erklärte der parteilose Oberbürgermeister Wolfram Britz.

Britz machte deutlich, dass es bei der Sicherheit wie dem Zugang für Rettungskräfte keine Einschränkungen geben dürfe. Er erinnerte dabei an das Unglück vom Februar, bei dem ein Fastnachtswagen in Brand geraten war. Acht Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Ursache für das Feuer war nach früheren Polizeiangaben eine Verpuffung auf dem Anhänger.

Die Bundestagswahl bereitet auch in anderen Kommunen im Land Probleme. Wie die Tageszeitung «Badische Neueste Nachrichten» unlängst berichtete, wurden in Kronau und Bruchsal im Kreis Karlsruhe geplante Umzüge verlegt. (dpa/lsw)

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