Digitalisierung

Studienprojekt zum Bürokratieabbau: Kann die Digitalisierung Unternehmen entlasten?

Der Abbau von Bürokratie wird momentan von vielen gefordert. Studierende der Hochschule Ludwigsburg haben untersucht, welche Rolle die Digitalisierung dabei spielen könnte. 

Studierende der Hochschule Ludwigsburg präsentieren in München dem bayrischen Digitalminister Fabian Mehring (Mitte) ihr Buch über Bürokratieabbau.

Bayerisches Staatsministerium für Digitales)

Ludwigsburg. In vielen deutschen Verwaltungen und politischen Gremien wird gerade über Bürokratieabbau für Unternehmen diskutiert. Welche Verbesserungen kann die Digitalisierung hier bringen? Studierende an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg haben sich mit dieser Frage beschäftigt. Gemeinsam mit der Hochschule Landshut haben sie das rund 250-seitige Buch ‚Bürokratieabbau – Digitale Wege zur Unternehmensentlastung‘ verfasst.

In ihrem Bericht betrachten die Studierenden des Vertiefungsbereichs „angewandtes e-Government“ nicht nur technische Werkzeuge und Projektbudgets, sondern auch die Infrastruktur: Register, elektronische Identitäten und den ordnungspolitischen Rahmen. Zudem beleuchten sie kritisch die Rolle des Föderalismus und der kommunalen Selbstverwaltung.

Bericht nimmt Gerwerbeanmeldungen unter die Lupe

Weitere Themenblöcke sind die Reportingpflichten für Unternehmen, die Meldung von Cybercrime an Polizeibehörden, Gewerbean- und -ummeldungen sowie die Verlängerung der Arbeitserlaubnis für Nicht-EU-Bürger. Außerdem analysieren die Studierenden das digitale Potenzial der Kfz-Zulassung und des Parkraummanagements in der Region Stuttgart.

An dem Projekt beteiligten sich unter anderem auch die Landeshauptstadt Stuttgart und der Landkreis Augsburg. Treibend für diese Kooperation waren der Ludwigsburger Professor Robert Müller-Török, Willi Steincke von Bayern Innovativ und die Landshuter Professoren Markus Jacob und Jürgen Wunderlich.

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Das Buch können Sie hier herunterladen.

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