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Haus der Heimat zeigt Fotografien von der brennenden Stadt Königsberg
Stuttgart. Nur in wenigen anderen europäischen Städten veränderte der Zweite Weltkrieg das Stadtbild so bis zur Unkenntlichkeit wie in Königsberg, seit 1946 Kaliningrad. Die ehemalige Hauptstadt der preußischen Provinz Ostpreußen wurde in den Nächten vom 26./27. und 29./30. August 1944 durch massive Luftangriffe der Royal Air Force stark zerstört. Besonders die in der zweiten Nacht abgeworfenen Phosphorbomben und Sprengbomben zerstörten den Dom, das Schloss, die Innenstadtkirchen und die Universität.
Aufnahmen des Königsberger Fotografen Fritz Krauskopf
Das Haus der Heimat in Stuttgart zeigt in einer Ausstellung unter dem Titel „Bilder von Königsberg – Untergang einer Großstadt“ Aufnahmen des Königsberger Fotografen Fritz Krauskopf (1882–1945), die vor 1945 in Ostpreußen und nach 1945 in der Bundesrepublik bekannt wurden.
„In seinen Fotografien hielt er zunächst die prächtigen Seiten Königsbergs und seiner Umgebung fest, später fotografierte er die nach den Bombenangriffen im August 1944 in Trümmern liegende Stadt“, teilt das Haus der Heimat dazu mit. Krauskopfs Bilder prägen bis heute die Erinnerung an das alte Königsberg mit. Die Fotografien von Krauskopf finden sich auch auf zahlreiche Postkarten. Das von ihm und seiner Familie entstandene Fotoarchiv ist heute im Besitz des Ostpreußischen Landesmuseums. Die Schau ist bis 27. Februar zu sehen. (rik)