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Bündnis für Fachkräftegewinnung im ÖPNV

Quiz zur Gewinnung von Fachkräften im öffentlichen Personennahverkehr

Vor einem Jahr wurde in Baden-Württemberg ein Bündnis für Fachkräftegewinnung im ÖPNV gegründet. Hand in Hand arbeiten seitdem 16 Organisationen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gewerkschaft und Verbänden zusammen, um die notwendigen Fachkräfte auch für die Zukunft zu sichern, wie das Land mitteilt.

In Baden-Württemberg fehlen rund 2600 Busfahrer. Deshalb wirbt ein Bündnis aus 16 Organisationen in Berufsinformationszentren für diesen Beruf.

AdobeStock/The Little Hut)

Stuttgart. Das Bündnis will die Sichtbarkeit der Berufe erhöhen und Mehrwerte für die Beschäftigten schaffen. Dazu gibt es unter anderem das Projekt „Zukunft in Fahrt“, das in den Berufsinformationszentren die Berufe rund um Bus und Bahn vorstellt.

Berufe des öffentlichen Verkehrs bieten flexible Arbeitsplätze

„In Stellwerken, Werkstätten, Führerständen oder im Kundenservice – überall fehlen Mitarbeitende“, sagt Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium. Und Martina Musati, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, betont: „Bus und Bahn bieten regionale, flexible und sichere Arbeitsplätze mit vielfältigen Perspektiven auch für Menschen, die sich umorientieren wollen.“

In den Warteräumen mehrerer Berufsinformationszentren können Besucher unter anderem das „bwegt-Quiz It’s a match“ spielen. Das digitale Quiz stellt 16 Fragen zu Interessen, Stärken und Talenten, die für die Berufe Lokführerin, Busfahrer, Werkstattmitarbeiterin oder Kundenbetreuer gebraucht werden. Per Wisch nach rechts oder links geben die Spielenden ihre Antworten und erhalten am Ende Berufsempfehlungen.

Bereits jetzt schon fehlen 2600 Busfahrer in Baden-Württemberg

Gut 31 300 Menschen arbeiten den Angaben zufolge im Service, in technischen Bereichen, der Wartung und Leitung oder hinter dem Steuer. Trotzdem fehlen bereits jetzt 2600 Busfahrer in Baden-Württemberg. Auch im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sind bei etwa 2600 Lokführern im Land derzeit fast 20 Prozent der Stellen unbesetzt.

Der Fachkräftemangel wird sich künftig noch verschärfen. Denn mehr als die Hälfte der Busfahrer ist älter als 50 Jahre, heißt es weiter.

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